compagnie A Tire d’ailes
Das Ensemble A Tire d’Ailes wurde 2002 gegründet, getragen vom leichten, bezaubernden Hauch der Querflöten. Seither bringt es Wort und Klang in Einklang und realisiert unvergessliche Projekte in Zusammenarbeit mit inspirierenden Schauspielern wie Maulde Coutau und Vincent Aubert. Gemeinsam haben sie Aufführungen geschaffen, in denen Musik und Theater verschmelzen – Werke wie *Trois Flûtes et une Souris*, *À la Lettre*, *Ça vous prend souvent?* und *Au Creux du Jardin*, bei denen die Texte von Frédérique Baud-Bachten in einen Dialog mit den Originalkompositionen von Ludovic Thirvaudey treten.
Ihr Repertoire gleicht einer Reise durch Jahrhunderte und Kulturen: Es reicht von Barocktänzen von Telemann und Boismortier bis zu den fesselnden Klängen Piazzollas, von den Klangwelten Griegs und Dvořáks bis hin zu zeitgenössischen Werken von Huber, Giraud und Thirvaudey – ganz zu schweigen von traditionellen Liedern aus Irland, Lateinamerika und Osteuropa. Ihre Konzerte und Aufführungen laden zum Entfliehen aus dem Alltag ein und schaffen Momente voller Emotionen.
Ihre Flöten erklangen bereits an zahlreichen Orten der Region, darunter beim *Printemps Musical de Chamonix*, im *Théâtre l’Alchimic*, in der *Villa Dutoit*, am Konservatorium Genf sowie in der *Galerie de La Chapelle*. Im Jahr 2019 stießen zunächst Emilie Jacquelin und später Tanjia Muller zu dem Projekt und verliehen dem Ensemble neue Energie. Daraus entstand *La Fée du Sureau* – eine zauberhafte Inszenierung, die 2022 in der *Villa Dutoit* uraufgeführt wurde und an verschiedensten Orten gastierte, von Collonges-Bellerive bis Genf und von Gex bis Valleiry.
Im Jahr 2025 bereicherte Elodie Payraud diese kreative Verbindung und ließ das Quartett zu einem Quintett anwachsen. Ihre Musik erklingt unter anderem bei der Schubertiade in Sitten (Sion), während gemeinsam mit der Schauspielerin und Tänzerin Romaine Cochet ein neues Projekt entsteht, das Flötenmusik mit Tanz vereint. Das Ensemble A Tire d’Ailes bleibt stets in Bewegung und schreibt seine eigene Geschichte fort, wobei es eine Balance zwischen bewährtem Repertoire und eigenen Schöpfungen wahrt.