Biografie
1980–1987 Studium der Flöte, Geographie und Romanistik in Düsseldorf.
1981–1984 Musikalische Exzesse in New York, Gründung des Labels „Montauk Music“.
Seit 1998 auch in Frankreich aktiv.
Vater zweier erwachsener Söhne, die als Musikkritiker tätig sind.
Im Laufe seiner Karriere als Komponist, Flötist und Saxophonist hat Johannes Leis an Projekten der klassischen, zeitgenössischen und Jazzmusik mitgewirkt.
Er hat Stummfilme musikalisch begleitet, mit Tänzern zusammengearbeitet und sich von den Werken und Veröffentlichungen von Musikern aus Afrika, Osteuropa und Südamerika inspirieren lassen.
Er wird als Improvisator in der klassischen und zeitgenössischen Musik sowie im Jazz geschätzt. Unter dem Titel „Parameter und Techniken der Improvisation“ unterrichtet er sowohl professionelle als auch Amateur-Instrumentalisten.
Seit 2010 unterrichtet Johannes Leis an Musikschulen und Konservatorien in Südfrankreich und hat an Flötenkonferenzen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland teilgenommen. 2024 gründete er das Flöteninstitut in Valence.
Zu seinen Arbeiten zählen „Moondog“ (1991), Tanz- und Theaterproduktionen in Düsseldorf und Wilhelmshaven (bis 1995), „Heine Spektakel“ in Düsseldorf (1997), „Le Grotorkèstre“ und „Kousmine Pichon“ (Frankreich), „17 Hippies“ (Berlin, 2002–2024) sowie diverse Lounge-Musik-Produktionen (seit 2001) mit Diventa Music und „sol electrico“.
Aktuell konzentriert er sich auf die Zusammenarbeit mit dem französisch-russischen Pianisten und Komponisten Egor Kurdello, dem Gitarristen Georg Grisloff (Hinterhof Produktionen), Volker Förster (Stargazer) und dem französischen Jazzorchester JAV contreband.